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WIR SIND KEIN ELITÄRER CLUB   /Südkurier K.Waltz

 

Überlingen -  Der Literarturverein Lilive zieht knapp zwei Jahre nach seiner Gründung Bilanz: Die Entwicklung ist gut.

Lilive: Der Name hat einen märchenhaften Klang. Und so ganz falsch ist das auch nicht, denn hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich der Linzgau-Literarturverein mit Sitz in Frickingen-Leustetten. Die treibende Kraft hinter den Kulissen ist Doris Wartmann, Dodo genannt, die Vorsitzende der literaturbegeisterten Gruppe. Von dieser profitieren nicht nur die Ortsansässigen. Denn Lilive ist es schon nach kurzer Zeit gelungen, auch bekannte Namen in den kleinen Ort einzuladen, wie etwa Eva Hesse, die Enkeltochter von Hermann Hesse. Inzwischen besteht der Verein seit knapp zwei Jahren.

„Es ist explodiert“, bringt Wartmann die Entwicklung auf den Punkt. Ihre Erklärung: Vielleicht liege es daran, „dass wir kein elitärer Club sind. Wir legen Wert auf eine bodenständige Sprache, die Menschen berührt und die den Alltag streift“. Die Bandbreite der literarischen Vorlieben unter den Mitgliedern ist groß. „Sie reicht vom Kinder-, über das Sachbuch bis hin zur Biografie und Lyrik“, erklärt Wartmann. „Wobei es uns nicht darum geht, einen Bestseller zu produzieren.“ Wir möchten die Sprache pflegen und fördern, individuelle Probleme übers Schreiben aufarbeiten, uns gegenseitig unterstützen. „Man lernt durch die anderen.“ Von der Literatur, räumt sie ein, „kann niemand von uns leben. Wir machen das just for fun“. Einen weiteren Grund für die große Resonanz sieht die engagierte Frau in „der gemütlichen Atmosphäre“, welche Mitglieder und Besucher bei den Lilive-Veranstaltungen schätzen – oft mit Speis und Trank.

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Der Lilive-Vorstand vor seinem Treffpunkt (von links): untere Reihe Jürgen Wartmann, Doris Wartmann, Gudrun Hahnemann (Nachwuchsautorin), Wolfgang Padur, obere Reihe: Heinrich Elber, Suzan Hahnemann.  Bild: Walz

 

 

 

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