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Lokales04.02.2015 (Aktualisiert 13:40 Uhr)

Claudia Paul

Linzgau-Literatur-Verein wächst weiter

2014 war ein erfolgreiches Jahr für den jungen Verein

Ulrike von Bennigsen, zweite Vorsitzende, (links) und Dodo Wartmann, erste Vorsitzende, leiten sehr erfolgreich die Geschicke des Linzgau-Literatur-Vereins.

Claudia Paul

Frickingen sz Zur mittlerweile dritten Mitgliederversammlung hat sich der Linzgau-Literatur-Verein am Dienstagabend getroffen. „Das war für mich ein besonderes Jahr“, sagte Dodo Wartmann, die erste Vorsitzende des Vereins, in ihrem Rückblick. Die neue Anthologie des rührigen Vereins komme in zwei Wochen auf den Markt, kündigte sie weiterhin an.

Der gelungene Lesedienst in der Herzogin-Luisen-Residenz in Heiligenberg habe viel Freude gebracht. Das gemütliche, zum ersten Mal stattfindende Literatur-Café sei ebenfalls auf großes Interesse gestoßen. „Zehn gelungene Hauptlesungen haben wir organisiert“, so Wartmann. Vier Sonderlesungen, ein vitaler Lesedienst und die im Stillen funktionierende Schreibwerkstatt sprächen für sich. Die Beteiligung der Klosterschule Wald am Lyrik-Wettbewerb habe im Ergebnis zu einem eigenständigen Lyrikbändchen geführt. Mit dem Kunst- und Kulturverein Ludwigslust im Norden der Republik wolle man eine Kooperation starten. „Wir probieren mal, ob es klappt“, so Wartmann. Man wolle realistisch bleiben, auch wenn man über den Kreis hinausschnuppern wolle. „Der Lyrik-Wettbewerb war schwierig und heikel, ich bin an meine Grenzen gestoßen“, gestand die Vorsitzende. Grund dafür seien die vielen Emotionen und Gefühle gewesen, die in den Werken steckten. „Man kann nur jemandem wehtun“, so die Vorsitzende. Wartmann dankte ihren Vereinskollegen für deren tatkräftige Unterstützung und der Gemeinde Frickingen für die kostenfreie Überlassung des alten Schulhauses in Leustetten.

Wie im vergangenen Jahr wird es in diesem Jahr zwei Ausflüge geben, bei denen ein berühmter Schriftsteller im Mittelpunkt steht. Über die Ausflugsziele berichtete Ulrike von Bennigsen, die zweite Vorsitzende von Lilive.

Die Vielfalt des Vereins sei durch eine größere Spende eines Küchenherstellers aus Pfullendorf möglich gewesen. „Die Banken sind ja so geizig“, sagte Dodo Wartmann über den Versuch, weitere Spenden zu sammeln. Zwar dürfe der Verein keine Gewinne machen, doch man wolle auch nicht in die roten Zahlen geraten. Weiterhin betonte die Vorsitzende, dass der Verein das Menschliche pflegen wolle. „Bei uns ist jeder willkommen, Junge, Alte, Gesunde, Kranke.“ Im laufenden Jahr werde es bis zu vier „Stubbede“ bei der Familie Wartmann zu Hause vor dem Kamin geben.

Jürgen Wartmann wird weiterhin die Kasse betreuen, Christoph von Bennigsen bleibt Schriftführer und Mathias Westburg Beisitzer, Abteilung Recht.

Frickingens neuer Bürgermeister Jürgen Stukle dankte dem Verein. „Es ist toll, wie sich der Verein in kurzer Zeit entwickelt hat“, lobte der Schultes. Die Ideen seien sehr kreativ. Die Aktionen von Lilive steigerten die Attraktivität der Gemeinde und seien ein unglaublicher Image-Gewinn. „Der Verein bietet eine hohe Leistungsqualität, die Literatur und Kultur ist ein hoher Qualitätsgewinn“, so Stukle weiter.

Der Linzgau-Literatur-Verein (Lilive) wurde im Dezember 2012 gegründet. Menschen zum Schreiben anregen, Sprache als vielfältiges kreatives Instrument zu nutzen und einzusetzen, ist und bleibt das Kernanliegen von Lilive. Die Mitgliederzahl liegt momentan bei 54, der Mitgliedsbeitrag pro Person beträgt 25 Euro, für Paare 35 Euro pro Jahr.

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