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11.September 2014 / Fotos: Dodo.Wartmann /Ulrike.v.Bennigsen/Lilly Heuer

Behu(ü)t dich Gott, es wär so schön gewesen,

Behüt' dich Gott

 

Das ist im Leben häßlich eingerichtet,
daß bei den Rosen gleich die Dornen stehn,
und was das arme Herz auch sehnt und dichtet,
zum Schlusse kommt das Voneinandergehn.
In deinen Augen hab' ich einst gelesen,
es blitzte drin von Lieb und Glück ein Schein:
Behüt' dich Gott, es wär zu schön gewesen,
behüt' dich Gott, es hat nicht sollen sein.

 

Leid, Neid und Haß, auch ich hab' sie empfunden,
ein sturmgeprüfter müder Wandersmann.
Ich träumt' von Frieden dann und stillen Stunden,
da führte mich der Weg zu dir hinan.
in deinen Armen wollt' ich ganz genesen,
zum Danke dir mein junges Leben weih'n.
Behüt' dich Gott, es wär zu schön gewesen,
behüt' dich Gott, es hat nicht sollen sein.

 

Die Wolken flieh'n, der Wind saust durch die Blätter,
ein Regenschauer zieht durch Wald und Feld,
zum Abschiednehmen just das rechte Wetter,
grau wie der Himmel steht vor mir die Welt.
Doch, wend' es sich zum Guten oder Bösen,
du schlanke Maid, in Treuen denk' ich dein.
Behüt' dich Gott, es wär zu schön gewesen,
behüt' dich Gott, es hat nicht sollen sein

Viktor v. Scheffel-Der Trompeter von Säckingen

 

Ein wunderbarer Ausflug auf dem Weg zu Zoe Jenny /Schweiz - über die Bibermühle in Blumenfeld und Bad Säckingen.

Nach der Klassik/Schiller nun die Wilhelminische Romantik - Biedermeier / Scheffel. (Scheffel ist hauptsächlich in Süddeutschland bekannt. Er schrieb viele Burschenschaftslieder, Texte wie : "Alt Heidelberg du Feine" usw. Sein Trompeter von Säckingen hat ihn aber unsterblich gemacht.

Und danach genießen wir die Moderne mit Zoe Jenny.

Aber zuerst zu Adi - Er fuhr heuer mit dem kleinen Bus, was ihm gar nicht so gut gefiel.

 

Wir wollen mal wieder singen. Adi rät zum Üben.

Aber zunächst:

EIN BISSCHEN SPAß MUSS SEIN !

Ist das nicht wunderbar?

 

Und ist das nicht herrlich?

 

   
 Heiße Diskussionen um das nächste Lied.  Wer kann den Text?
 Heinrich weiß Rat. Christine, leider krank, hat Kopien gemacht.

Jedenfalls geht das nächste Mal auch noch die Klampfe mit.

Trommeln und Rasseln sind ja schon dabei.

Wir sind bei der ersten Station - Bibermühle- Kaffee draußen oder drinnen?  
 

 

Wie immer, eine lustige Gesellschaft.

 

ROMANTIKALARM!!!!!!!!!!!!!!!!Die Bibermühle in Blumenfeld! Draußen Mühlrad, Wasserfall, schwarzer Schwan.
Wir sind mal wieder entzückt. Drinnen wäre der richtige Ort für eine Romantiklesung!

   

 

Der schwarze Schwan hat seine Ehefrau verloren. Sie starb am "broken heart disease", nachdem der Fuchs die drei gemeinsamen Kinderchen gefressen hatte. Ist das nicht eine wunderbare Vorlage für eine neue Geschichte?

   

Und danach sind wir auch schon Bad Säckingen, in dem Scheffel seine Juristenlaufbahn begann.Hier erfuhr er auch von der Liebesgeschichte zwischen dem Bürgerlichen Kirchhofer und der adeligen v.Schönau.

Der Gallusturm in Bad Säckingen

   

Kirchhofer und seine große Liebe, die Vorlage für Scheffels Trompeter von Säckingen.  Ulli steht auf der historischen Brücke nach Stein in der Schweiz, über die Scheffel so oft geschritten ist.

Und hier die unberittene Spezialeinheit der drei "Wurstgetiere"

Gestärkt mit ITALIAN FOOD überschreiten wir die Grenze zur Schweiz. Der Esel wiehert, äh, schreit noch aus dem Wurstzipfel" IAHH".

   

 Und dann sind wir auch schon in Frick/CH. Hier besuchen wir die Lesung von Zoe Jenny. Sie schrieb auch das "Blütenstaubzimmer".

 

Peter Stockers außergewöhnliches Galeriehaus, welches er der Kunst widmet,  er bewohnt es auch selbst, begeistert die LILIVElianer. Eine grandiose Terrasse mit Blick über das Fricktal - der Architekt und Musiker Peter Stocker weiß mit Form, Farbe und Material - aber auch mit der Poesie umzugehen.

Warten auf Zoe Jenny

Und dann ist sie da!

Zoe Jenny mit ihrem neuen Werk " Spätestens morgen "!

Wir sind entzückt!

Am Ziel der Reise:

Zoe Jenny - eine kluge, charmante und sehr ansprechende Schriftstellerin. Sie liest aus ihrem neuesten Buch in artune bei Peter Stocker in Frick/CH.

Alle fanden, es war eine beeindruckende Lesung mit drei Erzählungen, die, mitten aus dem modernen Leben gegriffen, sprachlich Raum für Traum und Poesie bieten.

Die Resonanz ist gut.

 

Der Aperó

Eine wunderbare Stimmung - gerne wären wir länger geblieben! Schön war es. Vielen Dank, Peter.

 

Danach die Heimfahrt nach Leustetten. Prope est Dominus omnibus invocantibus eum.


 
 

Alle sind erfüllt vom Schönen, die Trommel ruht. Alle Lilivelianer träumen! Alle ? 

....außer Heinrich........und Wolfgang...

sie schwärmen immer noch von der tollen Jenny und ihren zwei lyrischen Argumenten.

 

 

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Wi

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